Sales über schlechte Bewertungen
- Mittwoch, Oktober 14, 2009, 16:52
- Publisher-News
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Laut einer Studie des Institutes für kognitive Neurowissenschaften in London sind negative Bewertungen von Produkten in ihrer Wirkung fast noch effektiver als positive Bewertungen in eShops, Bewertungsportalen und Blogs, da diese eher nicht mehr wahrgenommen werden.
In einer Testreihe wurden dazu 50 Probanden positive (Frieden), negative (Krieg) und neutrale Begriffe (Haus) vorgesetzt. Die Begriffe wurden dabei jeweils nur für einen Bruchteil von Sekunden auf einem PC-Monitor angezeigt.
Das Ergebnis war, dass bei den negativen Begriffen die Probanden erheblich zielsicherer waren.
Prof. Nilli Lavie interpretierte das Ergebnis so, dass man bei der Bewerbung von Produkten auch mal mit negativen Assoziationen werben kann. Ein gutes Beispiel dafür war z.B. die “Schock”-Werbung von Benneton Anfang der 90er-Jahre.
Für mich als Affiliate heißt das, dass man vielleicht auch mit einem negativen Blog erfolg haben kann, der nur über schlechte Produkte berichtet

Bild: Claudia Hautumm/PIXELIO
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Naja ich denke mal der letzte Satz war Ironie
Benneton wäre mit dem aus deinem letzten Satz nicht vergleichbar. Kleidung von Benneton war ja nicht schlecht, es war eher skandalös so zu werben.
Ich denke auch, dass der Vergleich mit Schockwerbung hinkt – Skandale erwecken immer Aufmerksamkeit (und das ist ja auch primäres Ziel “klassischer” Werbung). Bei Produktbewertungen sehe ich das deutlich differenzierter. Negative Erfahrungen von anderen Verbrauchern können dennoch nützlich sein. Rein posivtive Bewertungen schüren bei mir erstmal Misstrauen. Produkte haben eigentlich immer Vor- und Nachteile. Beides kann sehr subjektiv sein. Insofern ist es jedoch hilfreich auch negative Askpekte zu kennen und selbst zu beurteilen.